February 4, 2012, Saturday, 34

Wie eine Destination eine Web 2.0 Strategie entwickelt

Aus TourismusCamp

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Beispiel Salzkammergut

  • 10 Regionen, Bundesländer übergreifend
  • 11 Internetauftritte, gleicher Aufbau, graphisch identisch
  • Idee Web 2.0, alle haben angefangen sich auf unterschiedlichen Plattformen zu beteiligen
  • sehr unkoordiniert
  • Entwicklung einer Strategie zusammen mit Tourismuszukunft


Ziele

  • Erhöhung der Nächtigungen
  • Bekanntheit


Keyword- und Konkurrenzanalyse

  • alle gleiche Adwords Werbung
  • Keywordanalyse durch Tourismuszukunft
  • Wie findet uns der Gast? Lerne deinen Gast kennen
  • Geographische Begriffe, Touristische Themen, Einzigartige Veranstaltungen
  • Alle Regionen bewerben die gleichen Themen, gegenseitige Konkurrenz
  • Aufteilung der Themen, Übernahme der einzelnen Destinationen von Themenbereichen, aber nur im Internet v.a. social Web
  • Zuordnung der Themen nach Assoziation der Gäste z.B. Wellness Bad Ischl und nicht Wolfgansee
  • Kunde/Gast definiert welche Themen für die Region steht, gute Akzeptanz in den Regionen
  • Sonst oftmals heftige Kritik von Leistungsträger
  • Umsetzung: Teilweise umgesetzt im Salzkammergut
  • alle Themen werden in der Region gespielt, nur nicht jedes Thema in jeder Region
  • Das Wissen der 10 Regionen ist auch sehr unterschiedlich, dies muss über den zeitlichen Verlauf angepasst werden
  • Nutzen muss nach Außen kommuniziert werden, Zusatznutzen: Verbesserung der organischen Suche bei Google, Programmierung von Landingpages
  • Leitbetriebe sehen einen Nutzen und begeistern die anderen Kollegen
  • Schulungen für Leistungsträger, damit Verständnis da ist
  • Alle sehen eher den Vorteil/Zusatznutzen, nicht dass einem ein Thema "weggenommen" wird
  • Suchmaschinenoptimierte Landingpages
  • Privatvermieter: Zu große Anzahl für Schulungen Top-Down, viele haben schon Probleme mit Pflege der sonstigen Internetseiten, Buchungsplattformen müssen von Region gepflegt werden
  • Offene Kommunikation mit den Betrieben, fertige Strategie präsentiert, danach Abstimmung über die Durchführung
  • Strategieprozess: Wird erst im kleinen, auf Geschäftsführerebene, ausgearbeitet und dann in Vollversammlung vorgestellt. Gute Vorbereitung ist alles!
  • Je mehr von den Netzwerken, Web 2.0 geredet wird, desto einfacher ist die Kommunikation mit den Betrieben
  • Komplette Aufgabe der lokalen Webseiten oder nur noch Präsentation der Regionen auf der Salzkammergut Seite?
  • Vorteil gegenüber Mitbewerbern, wenn eine gemeinsame Strategie entwickelt wird
  • Die Frage ist immer: Sind die Plattformen in 5 Jahren noch aktuell? Aber aktuell generierten die Regionen einen Vorteil


Beispiel Südtirol:

  • keine Absprache, keine gemeinsame Strategie
  • keine sinnvollen Ergebnisse
  • kann so etwas auch in Südtirol funktionieren?


Ergebnis:

  • Beispiel: Tracht/ Dirndl/ Lederhose 23.000 Fans auf Facebook, hier können thematisch passende Event beworben werden
  • 300-400 Besuche am Tag
  • Ohne Kommunikation von Admin Seite
  • 3 aktuelle Facebook Seiten: "Region Salzkammergut" und "Salzkammergut" vom der Tourismusorganisation und eine "Salzkammergut" Fanpage einer Wiener Agentur
  • Der Begriff Region, sollte nicht vor einer Fanpage stehen, sonst kriegt die Fanpage zu offiziellen Charakter
  • Sprache muss an ein soziales Netzwerk angepasst werden
  • Muss oder soll man durch Werbung das Wachstum der Fanpages pushen?
  • Diskussion über einen sozial Media Betreuer für die gesamte Region
  • Ergebnis wird sehr spannend, funktioniert die Strategie?