Aus TourismusCamp
Congress und Tourismus-Zentrale Nürnberg
Web 2.0 in Destinationen - Ein Praxisbeispiel
Destination verliert die Informationshoheit
Was kann eine Destination machen? Content auf sämtlichen Plattformen verteilen
Nürnberg arbeitet mit: Facebook, Twitter, Tripadvisor und TripsbyTips
Links zu den externen Contenthostern werden auf der Homepage "beworben"
Twitter: etwa 500 Follower - wichtig vor allem für Nürnberg MONITORING und Präsenz zeigen
TripsbyTips: Zusammenarbeit seit einigen Monaten (Ausführlichere Darstellung bei TripsbyTips, anstatt Standardseite) Conversion nicht nur auf eigener Seite sondern auch auf anderen Plattformen. Nürnberg nicht nur als Marke sondern Useransprache durch Themen (Beispiele: Christkindlesmarkt, Bahnjahr 2010), Buchungsplattform der CTZ Hinterlegt
Von der Website zur Webpräsenz
Tripadvisor: Eigene Buchungsplattform werden ergänzt durch Bewertungen von Tripadvisor! Also Local Player kaum Möglichkeit und Ressourcen eine eigene Buchungsplattform in die Buchungsmaske einzubauen (und auch nicht im Sinne von ausgelagertem Content)
Facebook: Fanpage mit knappen 10.000 Fans seit November 2008. Zusammensetzung: Hauptgruppe 25-35 Jährige Fans. Herkunft: 8000 Nicht-Nürnberger (!!!), bisher keine Werbung bei Facebook
Offline-Aktivitäten resultierend aus den Online-Aktivitäten:
-Online-Stammtisch (Online Verantwortliche wichtiger, regionaler Player)
-Twabendessen (Abendessen für Twitterer)
-Barcamps
- Seminare
Vorraussetzung von Social Media in Destinationen:
-Erlaubnis für authentische Kommunikation (ohne lange Handlungswege)
-Glaubwürdigkeit, Qualität und Vertrauen der Vorgesetzten
-Einplanung von zeitlichen und personellen Ressourcen
-Wie wird Erfolg festgelegt? (Conversion vs. Webpräsenz)
Diskussion:
Zeitaufwand? Angela Gößwein seit über einem Jahr offiziell Online-Marketing-Beauftragte. Etwa 50% der Zeit wird mit Social Media verbracht. "Vollzeit" erwünscht und nicht nur nebenher!
Private Nutzung der Referentin? Fotostrecken auch bei gutem Wetter außerhalb der Arbeitszeit, etc.
TripsbyTips Kooperation? Generierte Buchungen und Anfragen: noch keine Daten verfügbar. Kooperation wird ausgebaut ab März und die POIs werden besser in die Artikel und Aktionen integriert.
Möglichkeit im Social Media Bereich "Geheimtipps" zu geben, die offiziell nicht möglich wären, da keine Empfehlungen gegeben werden dürfen!
Brand-Monitoring? Arbeit mit Praktikanten -> Kontrolle, Ergänzung, neue Plattformen befüllen.
RUHR UNDERCOVER
Plattform die nur durch UGC lebt. Jüngeres Publikum ansprechen. Szeneguide für das Ruhrgebiet. Austausch von Tipps (Ausgetrampelte Pfade verlassen). Soll das ganze Ruhrgebiet darstellen, obwohl sie nur von Bochum und Dortmund betrieben wird. Läuft auf der Grundlage von TripsbyTips.
-werbefrei
-Nischenprodukt (Orte ab des Mainstreams)
-Ruhrgebietseinwohner soll "sein Ruhrgebiet" zeigen
Social Media Gedanke am Anfang nicht vorhanden. Klassischer Szeneguide im Form einer Website geplant. Nach Vortrag von Tourismuszukunft war der Gedanke geboren Social Media zu integrieren.
Mehrwert: Verknüpfung UGC und klassischer Content, Marktforschung, Lerneffekte (über und mit Social Media)
Zielgruppe: urban, metropolitan, dynamisch, postmodern, Entdecker, neugierig, weltoffen, aufgeschlossen, erlebnisorientiert
Ziele: unbekannte touristische Orte, Erschließung neuer, alternativer Zielgruppen, neue Inspiration, Generierung von mehr Tagesgästen, Refinanzierung mit anderen Kommunen, Imagewandel (von der "Malocherregion" zum Reiseziel)
Diskussion:
Erfolg? 40 neue Spots in den ersten 24 Stunden! Jeder Tipp wird direkt getwittert. Einfache Bedienung (z.B.: Facebook Connect)
Einfach so laufen lassen oder redaktionell eingreifen? Beispiel Wurstwilli... 10 anonyme Bewertungen! -> Schutz durch IP-Sperrung. Keine redaktionelle Eingriffe geplant, außer es gibt schwerwiegenden Missbrauch!
Sync mit TripsbyTips? Momentan keine Synchronisation. Bewertung bleibt bei Ruhrundercover. Austausch angedacht.
Kulturhauptstadt? Nachhaltigkeit und Langfristigkeit der Gebiet Ruhr als Urlaubsdestination. "Wir leben nicht unter Tage und es fliegen keine Briketts durch die Gegend"
Wann ist die Seite erfolgreich? Zufrieden mit 500 Besuchern am Tag und 500 Einträge in 3 Jahren. 500 Beiträge werden wohl schneller erreicht, als prognostiziert.
Language Subsites? 80% Deutschland Tourismus, deswegen keine englische Version geplant.
Ruhr Undercover war eine Ausschreibung. Programmierbar über eine Agentur? Programmierung wäre nicht möglich gewesen oder extrem teuer geworden. Daher kam der Gedanke die TripsbyTips-Technologie zu adaptieren.
Wenn UGC auf der Destinationsseite wie redaktionell prüfen? 24 Stunden Betreuung wäre nötig. Deshalb wird die autarke Plattform von TripsbyTips redaktionell betreut!